21 jun 26
Anreise nach Fanoe lief mit ein paar kleinen Staus eigentlich ganz gut. Kurz vor dem Zieleinlauf wurde es dann aber doch lustig für das Gespann Caddy plus Hänger, dazu weiter unten.
Aber das breite Grinsen, welches sich immer auf Fanoe einstellt, wurde schon deutlich auf der Fähre beobachtet.
Wie gesagt die letzten 25 m zum Haus waren der schwierigste Teil der Anfahrt. Steiler Anstieg mit lockerem Kies und Andreas oben mit den Armen zappelnd (im Nachhinein wurde mir erklärt das dies bedeuten sollte mehr Schwung und Gas). Der volle Hänger mit der halben Brauerei und all dem anderen Kladderadadsch hatte eine gute Bremswirkung und hebelte den Caddy Frontantrieb etwas aus. Naja und die vier Reisenden hockten ja auch noch drin. Halber Anstieg war Sense. Neuer Anlauf brachte nix, Abschleppseil und Opel davor - auch nixe (Opel roch dann nach Gummi - und nein - nicht das frische Gummiaroma). Also den Hänger vom Bier befreit und alles was sowieso ins Haus mußte auch raus, um dann in guter alter Handarbeit das Teil hoch zu schieben.
Hier die Videobeweise der letzten 25 Meter Anreise
Zum Abend ging es noch zu Fuß vor an den Strand und checken ob das Meer noch da ist. Wassertemperatur prüfen war natürlich Pflichtprogramm.
22 jun 26
Der Tag begann mit ausschlafen, frühstücken und chillen.
Sascha hat dann sofort mit einem geplanten Projekt begonnen - der Fuchs muß einen neuen Schwanz bekommen. Geplant, gesagt, getan. Die Singer summte wohlig auf dem Fußboden.
Ich habe die Drachenutensilien sortiert und in Auto und Anhänger verteilt, um am Nachmittag strandbereit zu sein.
Da Tobi heute nachmittag unbedingt das business per videocall am Leben halten mußte, hat Zhenya einen kleinen Ausflug in der Umgebung gemacht.
Der Rest der Truppe hat zeitgleich eine erste Drachenrunde am Strand gedreht.
Wichtigste Aufgabe war der Test mit dem Fuchs mit dem neuen Schwanz. Der neuen Schwanz sollte beim Betrachter die Vorstellung eines buschigen Schwanzes hervorrufen. Ich glaube Sascha hat es sehr gut geschafft durch das Design und die Konstruktion diese Illusion zu generieren. Fällt euer eigenes Urteil.
Am Abend konnten wir einen Familienausflug auf der Wiese hinter unserem Haus beobachten.
Eines der Bilder ist ein sogenanntes Suchbild - Aufgabe hier - finde 3 Rehe - die beiden Kleinen sind schnell gefunden, die Mutter ist aber auch mit drauf.
23 jun 26
Man tritt am Morgen auf die Veranda und da ist schon wieder Betrieb auf der Wiese. Der Bursche war ganz relaxed und dann auch willig für die Fotosession des Fanoe-Wildlife-Magazin gepost.
Damit gehe ich davon aus, daß wir mit den gestrigen Bildern vom Abend die ganze Familie im Kasten haben.
Bleiben wir beim Thema Wildlife. Dieses Jahr haben Zhenya und Tobi eine Taube aus Krakau in Begleitung. Sie wird liebevoll Gurrrrrrbatschov genannt und nimmt lebhaft an unserem Urlaub teil. Dabei wird natürlich die gefiederte Welt besonders beobachtet.
Gegen Mittag sind wir an den Strand um das zu tun weswegen wir ja hier sind. Nein es geht nicht um Sonnen- oder Meerbaden, es geht um die schönste Nebensache der Welt - Drachen fliegen zu lassen und dabei zu relaxen.
Dabei wurde die Multisonnenschirmmuschel getestet und für gut befunden. Der Fuchs von Sascha hat sein neues Schwänzchen im Wind flattern lassen und die alten löchrigen Säcke wurden gelüftet.
Da wir nicht die einzigen am Strand waren, gab es auch einiges an Fremddrachen zu sehen.
Da heute am Abend noch das SanktHansFeuer gefackelt wurde, ging es für die meisten noch an den Strand. mal checken was los ist.
24 jun 26
Der Tag begann mit Lesen, Kaffee, breakfest, Basteln und das zog sich bis in den Nachmittag, da wir uns darauf geeinigt hatten heute das Drachenfliegen auf den frühen Abend zu legen. Da ist die Sonne nicht mehr so ballerig und man hat die größere Auswahl bezüglich des Spots.
Am späteren Abend wurde mit Ofengemüse geschlemmt und als Nachtisch ein leckerer Pimm`s Cocktail geschlürft. Eine kleine Kröte kam kurz vorbei um hallo zu sagen und Zhenya hat uns alle beim Siedler weggeputzt.
25 jun 26
Wir erinnerten uns an das Murmeltier aus dem bekannten Film und ließen den Tag in einer ähnlichen Weise wie gestern angehen. Der neue Eddy wurde fertig gestellt, ein lecker Hafermilchreisbrei gekocht und somit konnten wir gestärkt am Abend wieder unseren Platz am Strand einnehmen.
Rotes shuttle und der freche Fuchs gingen ab in die schöne kühle Abendluft und ich habe meine Drachenboxen unter Aufsicht sortiert, da ich kaum noch was gefunden habe. Ordnung ist halt doch irgendwie wichtig.
Hier noch ein paar Eindrücke vom schönen Strand, einer einsamen Kutsche und der Natur.
Nun zum Jungfernflug des neuen Eddy-bro`s. Da der erste seine Art - teilrecycled aus einem Belltetraederdrachen - super fliegt, hatte ich den zweiten in Angriff genommen. Zum Teil zuhause angefertigt und hier dann vollendet, ging er heute abend erstmalig in den Himmel und flog sofort zur hellen Freude des Drachenbauers top in den Fanoehimmel. Morgen dürfen dann die beiden zusammen fliegen.
Zurück im Haus hies es dann Cameras raus und Mister Fanoe der Fasanen ablichten. Der schicke Bursche posierte hier ungeniert ca 2m vor unserer Veranda und hat sich von paparazzis null stören lassen.
26 jun 26
Der Tag sollte auch hier auf der Insel sehr warm werden.
Zwischenzeitlich ging es mir nur mit einer feuchten Kopfbedeckung gut.
Am Morgen hatten wir wieder Besuch hier am Haus.
Den Tag haben wir versucht mehr oder weniger cool im Haus zu überstehen.
Es wurde ein Apfelmürbekuchen vom Drachenflieger persönlich zubereitet und Anica hat uns Pizza gezaubert.
Zum frühen Abend haben wir uns dann doch noch getraut an den Strand zu fahren.
Kühlende Getränke und ein lauer Wind machten den Strandaufenthalt erträglich und Anica und Andreas nutzten die Gelegenheit bei romantischer Schwüle den Sonnenuntergang zu geniessen.
27 jun 26
Immer noch unangenehm warm, schwül und kaum Wind.
Während die meisten der Drachencrew im Haus verschiedensten Beschäftigungen wie Basteln, Lesen, Dösen und Teetrinken nachgingen, beschlossen Anica und Andreas in downtown zu schlendern. Dabei fanden sie auch eine Glaspusteri im Städtchen.
Der Nachmittag gaukelte uns einen leichten Wind vor, sodass wir hofften vorne am Strand eine Chance zu haben etwas in den Himmel zu lassen.
Mit fliegen lassen wurde es nix, aber ein Wasserkantengang war drin und anderweitige Gänge in den Dünen. Dabei wurde eine junge Robbe am Wasser gesichtet und interessante Exponate in den Dünen gefunden. Die Kutsche war heute auch wieder auf Strandtour. Uuund natürlich war auch Gurrrrrbatschow mit von der Partie.
28 jun 26
In der Nacht hat es ordentlich gewittert inclusive Regen. Damit war es heute Morgen mit ca 23 Grad sehr angenehm, endlich Abkühlung. Dazu gab es guten, aber sehr ruppigen Wind. Wir begannen den Tag mit unserer Lieblingsbeschäftigung - relaxen. Die MiniFanoe Drachen wurden in Angriff genommen und im Verlaufe des Tages bis auf die graphische Gestaltung fertiggestellt. Anica hat Andreas in ein kleines mooriges Waldstück gelockt, was dort geschah bleibt für immer dort.
Wir sind dann am Nachmittag an der Strand und haben die frische Luft von 23 Grad am Kopf und die 25 Grad des Wassers an den Füßen genossen. Drachenflieger waren sehr wenige unterwegs, dafür aber massenhaft dänische Familien zum Baden. Eine Reiterin hat ihr Pferd nach vollbrachtem Strandritt für ein Bad ins Meer geführt.
Die klare Luft hat uns heute wieder einen der schönen Sonnenuntergänge auf der Insel beschert.
Eine ungewöhnliche Erscheinung hatten wir dann auch noch in unserem Haus - es gab eine UFO-Sichtung. Wir haben sofort Houston informiert.
29 jun 26
Heute Vormittag wurden die FMD in Angriff genommen.
Ein Genkidrachen wollte ich schon immer mal bauen, allerdings in realer Größe, habe allerdings die Sache noch nicht umgesetzt.
Deshalb habe ich mir gedacht, was in groß nicht ist, mach ich jetzt mal in klein. Damit wurde der Genki der FMD des Jahres '26.
Zum Nachmittag war für 4 Crewmitglieder der Strand das Ziel der Wahl. Tobi und Zhenya haben einen kurzen Dünen- und Strandrundgang gemacht.
Die Fliegerfraktion hat gute vier Stunden das super Wetter und den fast leeren Strand genossen. Den schönsten Platz aussuchen zu können und dann gechilled die Octopussi, die Eddies und ein paar Lenkdrachen unter der strengen Beobachtung durch das Füchslein fliegen zu lassen, ist schon echt relaxing. Urlaub pur sozusagen.
Hier die Octopussis mit den zufriedenen Drachenfliegern.
Dann war der eher sportliche Fun mit den Lenkdrachen an der Reihe, es mußte action her. Drei verschiedene Matten wurden in aufsteigender Powerkategorie an die Leine genommen. Alle Piloten hatten danach einen sehr zufriedenen Gesichtsausdruck.
Nebenbei vernachlässigen wir die Inselnatur nicht, ob die kleine Qualle oder einfach nur die Wellen.
Überraschender Weise haben wir den zweiten sonnengedörrten Hornhecht im heißen Sand gefunden.
Krönender Abschluss war der Flug der beiden Eddie-Brothers. Gleiche Farben in unterschiedlicher Umsetzung bei den baugleichen Eddies und das auch noch als Teil des Bell-Tetraeder-Recycling-Projektes. Sehen zusammen gut am Himmel aus, fliegen super und der Drachenbauer ist zufrieden.
Während wir uns am Strand vergnügten, haben Zhenya und Tobi ein super leckeres Abendessen gezaubert. Nocheinmal vielen Dank dafür und das dann einsetzende Suppenkoma.
Wer dieses an die westafrikanische Küche angelehnte Gericht zuhause nachkochen möchte, kann die folgende Anleitung nutzen.
Crispy Jollof-Rice mit Erdnuss-Soße
(für 4-6 Personen, die damit dann ganz gut satt werden)
Gebackene Reismasse:
400 g Basmatireis
500 g frische Tomaten
3 Zwiebeln (große)
1 rote Habanero-Chili
3 Brühwürfel
Erdnuss-Soße:
200 g Erdnussbutter, am besten chunky
5 EL Ahornsirup
6 Knoblauchzehen
6 TL frischen geriebenen Ingwer
10 EL Limettensaft
Frischzeug zum Servieren:
1-2 Salatgurken
1 Mango (frisch)
1 rote Chili (mild bis mittelscharf)
1-2 Bund frische Petersilie
Additional (für die Protein-Begeisterten):
150-200 g trockene Soja-Schnetzel + Gemüsebrühe zum Einweichen (nach Packungsangaben)
1) Basmatireis waschen und in reichlich leicht gesalzenem Wasser kurz (so max. 5-6 Minuten) vorgaren, Reiskörner sollten außen schon weich, aber drinnen noch reichlich bissfest (gut “al dente”)
sein, dann abgießen
2) Tomaten, Zwiebeln und die Habanero-Chili würfeln und mit den 3 Brühwürfeln, die mit ca. 300-400 ml (also viel konzentrierter als auf Packung angegeben) Wasser angerüht wurden, und ca. 4-5 EL
Rapsöl in einer tiefen Pfanne oder einem beschichteten Topf ca. 10 min schmoren
3) Ofen auf 220°C mit Ober- & Unterhitze vorheizen
4) Zu der Masse aus Punkt 2) den Reis aus Punkt 1) dazugeben, ggf. noch etwas Wasser dazugeben, ggf. mit etwas Salz, wer möchte 1-3 EL Adschika abschmecken und weitere 10 min bei eher niedriger
Hitze köcheln lassen, dabei häufig umrühren, die sich so ergebende Masse sollte breiig-schlotzig sein
5) Die Masse aus Punkt 4) dann als ca. 2-4 cm dicke Schicht in eine Auflaufform oder auf ein tiefes Backblech geben und glatt streichen, dann für ca. 25-35 min ab in den vorgeheizten Ofen
damit
6) Die Zutaten für die Erdnuss-Soße mit 2-4 EL lauwarmem Wasser in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab zu einer zähflüssigen Soße pürieren, ggf. mit etwas Salz abschmecken, dann kalt
stellen zum ziehen
7) Gurke(n), Mango, Chili und Petersilie reinigen, die Mango schälen und alles in Sticks oder schmale, nicht zu dünne Scheibchen schneiden
8) Die Protein-Freaks sollten dann noch die in Brühe eingeweichten Soja-Schnetzel ausquetschen und kurz in einer Pfanne mit ein bisschen Öl anbrutzeln
GUTEN APPETIT
30 jun 26
Es war schon ab dem Morgen fast windstill. Also keine Eile (eigentlich wie jeden Tag aus unterschiedlichen Gründen) an den Strand zu fahren.
Da habe ich den Backofen angeworfen und uns die leckeren Haferkarree's gemacht. Danach wurde alles was an alten Stoffresten oder alten Drachen so dabei war, zu einem, wie Anica meinte, Mörderschwanz von ca 25 m verarbeitet.
Der weitere Plan für den Tag beinhaltete eine Tour nach Soenderho mit mehreren verschiedenen Zielstellungen.
Allerdings war diesmal auch das InfluFlenser-Team involviert.
Das Motto: "Flens Gold verleiht Flüüüüügel"
Weiter ging es zum Eiskaffee um die von der Omi Edith gestifteten Euro in leckere Eiskugeln zu verwandeln.
Ansonsten hier die, wie es uns erschien, wichtigsten weiteren highlights des Spaziergangs in und um Soenderho.
So, und wer nun voller Erwartung wissen will was es heute Leckeres bei uns gab, der wird hier enttäuscht. Heute war die Vernichtung aller leckeren Reste angesagt. Zeitweise war ein beängstigendes Kichern und Messerwetzen aus der Küche zu hören.
Damit ein GUT'S NÄCHTLE.
Zeit für einen Quicky
27.05.2026
Schnell mal zwischendurch rutscht der Quicky. Fix Fahrrad und Anhänger rausgeholt und einen Flux-Delta in den Himmel schicken. Schon ist die Laune im Aufwind.
Wieder ein Schritt weiter
21.04.2026
Langsam nehmen die Teile ihren Konstruktionsendstatus an. Danach steht eine weiter Phase an.
Was wird das denn?
07.04.2026
Im Hintergrund ist ein neues Projekt angelaufen. Mal sehen was da draus wird. Hier ein paar erste Eindrücke.
Osterdrachen
06.04.2026
Schönes Wetter zu Ostern - da freuen sich alle auf das bunte Treiben, ob Eiersuchen, Eierrollen, Eierfinden oder Eieressen im Freien.
Der Drachenfreund dagegen denkt nun eher an die Drachenwiese und die schönste Nebensache (oder doch Hauptsache) im Leben, das Drachen steigenlassen. Der Fakt dass echte Drachen ja auch Eier legen sei nur so nebenbei erwähnt.
Da es in den Osternestern so bunt zugeht, dacht ich mir ich starte mit einem monochromen Exemplar in beruhigendem Grün. Also ab mit dem Facettendrachen in den Ostermontagshimmel.
Nach einer Weile hat es mich dann aber doch nach etwas Farbe im Himmel gelüstet - nur blau und grün war schon langweilig. Also kurzer Blick in den Drachenanhänger am Fahrrad - und siehe da ich wurde fündig.
Der Kribbel-Krabbel-Käfer war mit auf Tour. Der hat mit seinem Design für die farbigen Akzente gesorgt.
Ein erster Flug
28.02.2026
Frühlingshafte Temperaturen, drachenfähiger Wind, entstaubter Drachenfahrradanhänger, aufgepumptes Fahrrad und ein williger Drachenflieger - mehr braucht es nicht um die Saison zu eröffnen. Endlich wieder seine Träume in den Himmel fliegen lassen - kurz gesagt relaxxxx.